Sodbrennen, wenn die Magensäure überschießt.


Sodbrennen wird durch aufsteigenden sauren Magensaft ausgelöst. Das Sodbrennen

zeichnet sich durch ein brennendes Gefühl im Bereich des Oberbauchs aus.

Vereinzelt kommt es auch zum sauren Aufstoßen.

Die Beschwerden verschlimmern sich meist im Liegen, wobei es auch zur

Regurgitation (Zurückfließen von Magensaft in den Mund) kommen kann.

Sodbrennen ist ein häufiges Symptom der Refluxkrankheit, die durch eine Störung

des unteren Schließmuskels , sowie einer eingeschränkten Peristaltik

(Selbstreinigungsfunktion) der Speiseröhre entsteht. Dadurch kann der saure

Magensaft ungehindert in die Speiseröhre übergehen bzw. dort länger verbleiben.

Die Entstehung der primären Sphinkterinsuffizienz (Schließmuskelstörung) ist bislang unbekannt. Dagegen kann die sekundäre Sphinkterinsuffizienz durch Alkoholmissbrauch, diabetische Störungen oder eine ausgeprägte Magenentleerungsstörung verursacht werden.

Bei Schwangeren entsteht der Reflux häufig aufgrund des erhöhten Drucks im Bauchraum und der dauerhaft erhöhten Gestagenkonzentration (schwangerschaftserhaltende Hormone). Gestagene beeinträchtigen sowohl die Funktion des Schließmuskels als auch die Peristaltik des Ösophagus (Speiseröhre).

Die Anwendung von Schmerzmitteln (z.B. Aspirin, Ibuprofen etc.) oder Bisphosphonaten (z.B. Risedronat) kann die Übersäuerung und die damit verbundenen Symptome begünstigen.

Ein dauerhaft erhöhter Reflux kann die Speiseröhre nachhaltig schädigen (bis hin zum Barrett-Ösophagus).

Zur Therapie

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