Schnupfen akut oder chronisch ? Das bietet die Selbstmedikation


Für die Selbstmedikation sind zwei Arten des Schnupfens relevant.

Dazu zählen der akute und der chronische Schnupfen.

Der akute Schnupfen (Rhinitis acuta) wird meist durch Rhinoviren

ausgelöst. Anfänglich äußert sich dieser Schnupfen durch eine gesteigerte

Sekretbildung (Fließschnupfen) und behinderte Nasenatmung. Im weiteren

Verlauf der Erkrankung wird das Sekret zähflüssiger (Stockschnupfen) und kann nur noch schwer abfließen. Dies wiederum kann einen Sekretstau begünstigen, welcher schließlich zu einer Sinusitis (Nasennebenhöhlen-

entzündung) führen kann.

Beim chronischen Schnupfen (Rhinitis sicca/ Rhinitis chronica) ist als Leitsymptom eine verstopfte Nase, in Verbindung mit einer eingeschränkten Nasenatmung, vorhanden. Der chronische Schnupfen kann durch vergrößerte Nasenmuscheln bzw. eine geschwollene Nasenschleimhaut entstehen und ist häufig zusätzlich mit Nasenpolypen assoziiert. Die Dauer des Schnupfens beträgt mindestens 8 Wochen. Durch Temperaturschwankungen, Rauch, Allergien und trockene Schleimhäute (bei trockener Raumluft) werden die Symptome meist verstärkt. Darüber hinaus fördert der dauerhafte Einsatz von abschwellenden Nasensprays (Privinismus) die Entwicklung des chronischen Schnupfens. Einige Arzneimittel (z.B. Clonidin) können überdies als Arzneimittelnebenwirkung eine Nasenatmungsbehinderung fördern. Unbehandelt kann der chronische Schnupfen zum Verlust des Riechvermögens führen.

Zur Therapie

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