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Narbenpflege

Allgemein: 
Narben (Cicatrix) sind meist eine Folgeerscheinung tieferer Wunden, die bis in
die Lederhaut reichten. Das zerstörte Gewebe wird durch Bindegewebe ersetzt.
Je größer die Wunde, desto größer ist das Risiko einer Defektheilung und damit
verbundener Narbenbildung. Während frische Wunden meist rötlich erscheinen,
sind ältere Wunden eher weiß. Es werden grob drei Klassen von Narben
unterschieden. Hypertrophe Narben entstehen durch eine Bindegewebsbildung
über das übliche Hautniveau hinaus. Diese sind durch eine Ausbuchtung nach
außen tastbar. Atrophe Narben sind hingegen unterhalb des Hautniveaus
(Einbuchtung) angesiedelt. Bei Keloiden handelt es sich um Narben, die sich
aufgrund einer überschüssigen Bindegewebsbildung über die ursprünglichen Wundränder hinaus erstrecken. Oberflächliche Wunden resultieren meist in keiner bzw. kaum sichtbarer Narbenbildung.
 
Symptome:
Narben( hypertrophisch, atrophisch, Keloid)
Wann zum Arzt?
Bei sehr großen Narben (v.a. Keloide) kann eine chirurgische Behandlung sinnvoll sein. 
Therapie:

1. Narbenkosmetika: Diese Präparate (                     ,                    )  wirken antiproliferativ (Eindämmung der übermäßigen Bindegewebsneubildung), antientzündlich und haben zudem eine glättende Wirkung auf die Narben. Sie sollten 2-3 Wochen nach der OP (evtl. mit dem Arzt Rücksprache halten) für ca. 6 Monate mehrmals täglich unter leichtem Druck einmassiert werden (in Längsrichtung). Ältere Narben können mit stärkerem Druck behandelt werden. 

 

2. Silikongele und Polyurethanfolien: Die Narbe wird regelmäßig (ca. 2-6 Monate lang) mit den entsprechenden Folien

(                            ) luftdicht abgedeckt oder 2x tgl. mit dem Silikone (              ) behandelt. Daraus resultiert ein feuchtes Wundklima, welches die Gewebsneubildung und Wundheilung optimal unterstützt. 

 

3. Camouflage: Zur Abdeckung unschöner Narben kommen diese Präparate (                  ) zum Einsatz

Zusatzhinweise:
Generell gilt, die Behandlung der Narben sollte möglichst frühzeitig erfolgen.

Als alternative Therapie kann das                            angewendet werden.

Sollten sich die Narben durch die Präparate der Selbstmedikation nicht ausreichend reduzieren lassen (Dauer und Regelmäßigkeit der Anwendung beachten), sind ggf. chirurgische Maßnahmen in Erwägung zu ziehen (ärztliche Beratung erforderlich!)   

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