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Müdigkeit/Leistungsschwäche

Allgemein: 
Es gibt vielfältige Gründe für eine gesteigerte Müdigkeit oder Leistungs-
schwäche. Während nach physischen bzw. psychischen Belastungsphasen,
ein erhöhtes Schlafbedürfnis (>8 Stunden) normal ist, kann der Körper auch
aufgrund anderer Grunderkrankungen (z.B. Diabetes, Infektionen, Hypotonie,
psychische StörungenSchlaf-Apnoe-Syndrom) geschwächt sein. Darüber 
hinaus kann auch ein Mineralstoff- (z.B. Eisenmangel) bzw. Vitaminmangel
(z.B. Vitamin B12) ursächlich für diese Symptomatik sein.
Dauerhafter Müdigkeit und Leistungsschwäche können sich als Symptomkomplex eines chronischen Fatigue-Syndroms (CFS) äußern, welches meist nach einer überstandenen Infektion mit dem Epstein-Barr Virus ausbricht und durch ein anhaltendes Krankheitsgefühl gekennzeichnet ist. Der übermäßige Genuss von Alkohol und Gebrauch von Schlafmitteln kann ebenfalls zu derartigen Symptomen führen. Arzneimittel, die zur Senkung des Blutdrucks eingesetzt werden und auch einige Psychopharmaka, können initial eine Leistungsschwäche verursachen. Zu beachten ist, dass der Schlafbedarf im Alter abnimmt und man sich nicht nur nach der Schlafdauer, sondern auch nach dem persönlichen Befinden richten sollte.
Symptome:
Müdigkeit, Leistungsschwäche, Gedankenkreisen, Abgeschlagenheit, Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörung), Appetitlosigkeit
Wann zum Arzt?
Wenn die Beschwerden länger als 14 Tage anhalten und keine Ursache bekannt ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Beim Verdacht auf nächtliche Atemaussetzer, plötzlichem Gewichtsverlust oder Herz-Kreislauferkrankungen, ist ebenfalls der Gang zum Arzt anzuraten. Falls Arzneimittel für diese Symptome verantwortlich sein sollten, sind etwaige Maßnahmen mit dem Apotheker oder Arzt abzusprechen.
Therapie:
1. Coffein: Coffeinhaltige Präparate eignen sich zur kurzfristigen Behandlung von Müdigkeitserscheinungen. Sie wirken anregend und reduzieren kurzfristig das gesteigerte Schlafbedürfnis. Die Einnahme dieser Arzneimittel sollte nicht nach 16 Uhr erfolgen, damit der Nachtschlaf nicht beeinträchtigt wird. Einige Patienten neigen unter der Coffein-Einnahme unter verstärkter Müdigkeit. Diese Patienten und Personen, die unter Herz-Kreislauferkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion oder Angststörungen leiden, sowie Schwangere, sollten die Einnahme der hochdosierten Präparate, die z.T. die dreifache Menge eines Kaffees enthalten, vermeiden. Patienten die Theophyllin einnehmen, sollten ebenfalls auf die Einnahme der hochdosierten Präparate verzichten. Die Einnahme der Koffein-Präparate sollte nicht regelmäßig erfolgen, um eine Gewöhnung zu verhindern. Zudem wirkt eine übermäßige Coffeinzufuhr diuretisch (harntreibend)
Präparate: 
 
Zusatzhinweise:
Coffeinhaltige Getränke (z.B.Kaffee, schwarzer Tee, Mate-Tee) können die coffeinhaltigen Arzneimittel ersetzen. Jene Getränke unterscheiden sich in ihrem Coffeingehalt . Die anregende Wirkung des Kaffees setzt nach ca. 30 Minuten ein und hält bis zu vier Stunden an, während die Wirkung der Tees etwas später einsetzt, dafür allerdings länger andauert. Auf die dauerhafte Einnahme von koffeinhaltigen Präparaten sollte verzichtet werden, da dies zur Gewöhnung führt und beim Absetzen eine Entzugssymptomatik (Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nervosität etc.) auftritt. Regelmäßige Bewegung und die Etablierung eines einheitlichen Schlaf-Wach-Rhythmus fördern die Genesung. Entspannungsmethoden und autogenes Training tragen ebenso zur Besserung der Symptomatik bei.
Besteht der Verdacht eines Mineralstoffmangels, kann die Einnahme von entsprechenden Präparaten ebenfalls Linderung verschaffen.
Müdigkeit

Als homöopathische Alternativen bei Erschöpfung und Leistungsschwäche eignen sich                                        und

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