Fieber

Symptome:
Erhöhung der Körpertemperatur auf über 38,5 °C, Krankheitsgefühl, Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit
Wann zum Arzt?
Wenn die Körpertemperatur seit mehr als 24 Stunden über 39,5 °C liegt, sollte zwingend ein Arzt aufgesucht werden. Bei moderatem Fieber, das schon seit einer Woche anhält, unbekannter Krankheitsursache oder zusätzlich auftretenden Hautausschlägen, ist der Besuch des Arztes ratsam. 
Das Fieber kann auch eine Reaktion auf eingenommene Medikamente (z.B. Metamizol oder Methotrexat) darstellen. Treten o.a. Symptome unmittelbar nach der Einnahme bestimmter Medikamente auf (z.T. auch nach einigen Tagen), ist auch dies unbedingt ärztlich abzuklären
Therapie:
1 Schweißtreibende Mittel: Diese Präparate werden bei leicht erhöhter Körpertemperatur (37,5 - 38,5 °C) eingesetzt. Sie führen zu einer weiteren leichten Erhöhung der Körpertemperatur, wodurch die Immunabwehr unterstützt wird (schnellere Bildung von Abwehrzellen).
Präparate:
2. Antipyretika: Bei höheren Körpertemperaturen (> 38,5 °C) kommen diese Medikamente zum Einsatz. Sie führen zu einer Senkung der Körpertemperatur und beugen dadurch Fieberkrämpfen, einer Überlastung des Herzes und einer Überhitzung des Körpers vor.
Präparate:                         sollte nicht bei Leberschäden eingesetzt werden
                                          nicht bei Asthma, Magengeschwüren oder 3.Trimenon der Schwangerschaft einsetzen
                                          nicht bei Asthma, Magengeschwüren, Kindern (unter 12 Jahren) oder im 3.Trimenon der                                                       Schwangerschaft einsetzen
Zusatzhinweise:
Viel trinken ( 3-4 Liter am Tag) , Ruhe, bei leicht erhöhter Körpertemperatur (bis 38,5 °C) können unterstützend heiße Bäder oder Warmwickel eingesetzt werden, während bei Fieber kühle Wadenwickel oder Auflagen zum Einsatz kommen (um die Körpertemperatur zu senken)
Durch Immunstimmulanzien, lässt sich das Immunsystem stärken
Wer eine Homöopathische Alternative sucht, kann einen Therapieversuch mit                      ,                 ,
oder                                           starten.
Allgemein:  
Unter Fieber versteht man eine Erhöhung der Körpertemperatur, als Folge einer unspezifischen Abwehrreaktion des Körpers. Bei einer Körpertemperatur von 38,5-39,5°C spricht man vom leichten und bei > 39,5 °C  vom schweren Fieber.
Genau genommen stellt Fieber eher ein Symptom als eine Krankheit dar. Auslöser sind u.a. Infektionen, Gewebeschäden und Impfungen. Der Körper reagiert auf diese meist schädlichen Einflüsse mit einer Erhöhung der Körpertemperatur. Dadurch können biochemische Vorgänge (z.B. Produktion von Abwehrstoffen) beschleunigt werden, sodass die Erreger schneller beseitigt werden können. Die Erhöhung der Körpertemperatur dient folglich der rascheren Genesung. Problematisch wird es jedoch, wenn Temperaturen über 40 °C erreicht werden. Dann beginnt nämlich die Denaturierung (Funktionsverlust) körpereigener Proteine, was unbedingt zu vermeiden ist. 
Da die Erhöhung der Körpertemperatur Energie kostet, greift der Körper in dieser Phase auf Energiereserven zurück und baut z.T. auch "überflüssige" Muskelmasse ab. Daher tritt Fieber meist im Zusammenhang mit einem ausgeprägten Krankheitsgefühl und Schwäche auf. Oft ist man nach überstandener Erkrankung einige Kilogramm leichter. 
Fieber, erhöhte Temperatur